SV Linde gewinnt Lößfurth Cup

Herzberg/Elster, den 17.08.2011

BEYERN Der SV Linde Schönewalde hat den Lößfurth Cup in Beyern gewonnen. Linde setzte sich im Finale des traditionellen D-Junioren-Turniers knapp mit 1:0 gegen die SpVgg Finsterwalde durch

 

Packende Zweikämpfe lieferten sich die Mannschaften aus Herzberg und Großräschen.  der vom Veranstalter aufgestellten Setzliste waren die SpVgg Finsterwalde, der VfB Herzberg 68, der ESV Lok Falkenberg und der SV Empor Mühlberg in den vier Vorrundengruppen als vermeintlich spielstärkste Mannschaften gesetzt, während beispielsweise der SV Linde Schönewalde und der Gräfendorfer SV 1990 lediglich den Gruppen zugelost wurden. Aber beim traditionellen D-Junioren-Turnier um den Lößfurth Cup in Beyern gab es viele überraschende Ergebnisse.

 

Zunächst hatte Edgar Buchwald als Ortsbeiratsvorsitzender und Sportvereinschef von Beyern die zwölf Mannschaften herzlich begrüßt und ihnen für die bevorstehenden Gruppenspiele und anschließenden Platzierungsspiele viel Erfolg gewünscht.

 

Gleichzeitig dankte er den vielen Helfern und Förderern des Turniers für ihr großes Engagement. Bereits nach den Gruppenspielen waren die Herzberger und Mühlberger als Dritte in ihrer Gruppe aus dem Rennen um den Cup-Gewinn.

 

Die Falkenberger gewannen zwar ihre Gruppe, danach aber kein weiteres Spiel und fanden sich am Ende nur auf dem achten Rang wieder. Anders lief es dagegen für die Nachwuchstalente aus der Sängerstadt. Nach dem Gruppensieg waren sie auch im Viertel- und Halbfinale erfolgreich und hatten den Einzug ins Finale geschafft.

 

Im Halbfinale konnten sie sich allerdings nur mit 1:0 gegen das Team vom Gräfendorfer SV durchsetzen. Die hatten bereits den Einzug in das Viertelfinale wie einen Pokalsieg bejubelt, überraschten dann im Viertelfinale auch noch die Falkenberger mit einem 1:0-Sieg und gehörten mit dem erreichten vierten Platz zu den positiven Überraschungen des Turniers. Das eigentliche Überraschungsteam waren aber die selbstbewusst aufspielenden Schönewalder Jungen.

 

Zunächst holten sie sich mit zwei Siegen ungefährdet den Gruppensieg, schalteten im Viertelfinale mit einem klaren 3:0-Erfolg die SG Tröbitz/Doberlug aus und setzten sich schließlich gegen die spielsicheren Beilroder mit 1:0 im Halbfinale durch. Damit standen sich im Finale der Favorit SpVgg Finsterwalde und der Außenseiter SV Linde Schönewalde gegenüber. Die Schönewalder gewannen aber erneut überraschend mit 1:0. Die Linde-Spieler erhielten nicht nur den begehrten Sandsteinpokal vom Bürgermeister der Stadt Falkenberg, Herold Quick.

 

Der Schönewalder Maurice Donath wurde außerdem als bester Turnierspieler geehrt. Die Auszeichnung für den besten Torwart erhielt Maximilian Billig vom SV Großräschen.

 

Auch die Finsterwalder konnten sich neben der Silbermedaille über die Torschützenkrone für Sascha Hiller freuen, der sieben Treffer erzielte. Mit der Bronzemedaille wurden die sächsischen Gäste vom FSV Beilrode für ihre Leistung gewürdigt. Urkunden und kleine Preise gab es außerdem für den Finsterwalder Philipp Wegert, der mit 109 Wiederholungen den Rastelli-Wettbewerb gewann sowie für den Herzberger Hannes Luderer, den Schönewalder Pascal Schnürpel und den Finsterwalder Max Noack, die mit jeweils drei Treffern die Besten beim Torwandschießen waren.

 

Vier weitere Teilnehmer freuten sich über Fanartikel des FC Energie Cottbus, die im Rahmen einer Tombola verlost wurden. Sowohl der Schirmherr Herold Quick als auch der KSB-Vorsitzende Detlev Leissner, die zusammen die Teams und besten Einzelspieler ehrten, zeigten sich mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Detlev Leissner bezeichnete den Lößfurth Cup als eine der herausragenden Sportveranstaltungen im Nachwuchsbereich im Landkreis.

 

Deshalb habe das Turnier auch einen festen Platz in seinem Terminkalender. Herold Quick sieht den Erfolg der Veranstaltung in der Kombination aus begeisterten Nachwuchskickern, engagierten Organisatoren und der schönen Sportanlage in Beyern und will sich künftig noch stärker für diesen sportlichen Höhepunkt einbringen.

 

Ergebnisse:

Gruppe A: 1. SpVgg Finsterwalde11:0 Tore/6 Punkte, 2. SG Tröbitz/Doberlug9:1/3, 3. SV Rot-Weiß Mehderitzsch 0:19/0.

 

Gruppe B: 1. SV Linde Schönewalde 3:0/6, 2. SV Großräschen 1/0:1, 3. VfB Herzberg 1/0:2.

 

Gruppe C: 1. ESV Lok Falkenberg 3:0/4, 2. FC Bad Liebenwerda 3:3/3, 3. Senftenberger FC 0:3/1. –

 

Gruppe D: 1. FC Beilrode 09 3:1/4, 2. Gräfendorfer SV 2:2/2, 3. SV Empor Mühlberg 1:3/1. Platzierungsspiele: 11./12. Platz: Mehderitzsch – Mühlberg 1:10. 9./10. Platz: Herzberg – Senftenberg 1:0. 7./8. Platz: Bad Liebenwerda – Falkenberg 1:0. – 5./6. Platz: Tröbitz/Doberlug – Großräschen 2:0. – 3./4. Platz: Beilrode – Gräfendorf 1:0.

 

Viertelfinale: SpVgg Finsterwalde – SV Großräschen 5:0, Lok Falkenberg – Gräfendorfer SV 0:1, SV Linde Schönewalde – SG Tröbitz/Doberlug 3:0, FSV Beilrode – FC Bad Liebenwerda 1:0.

 

Halbfinale: Finsterwalde – Gräfendorf 1:0, Schönewalde – Beilrode 1:0. Finale: Schönewalde – Finsterwalde 1:0